Schüler*innen erfinden in diesem Zusammenhang eigene Wasserinstrumente, wenn ihnen gestattet ist die Werkecke zu nutzen. Sie kleben Dinge zusammen, kombinieren Gefäße, ... Die Tonaufnahmen zu den Wassergeräuschen macht jedes Team am besten einzeln in einem gesonderten Raum oder auf dem Flur. Es ist eine wichtige Erfahrung für die Schüler*innen, ihre Wassergeräusche aufnehmen und ohne Störgeräusche später abspielen zu können.
Nach einer festgelegten Zeit wird ein Rundgang gemacht, bei dem alle gemeinsam jedes Team am Arbeitsplatz besuchen und sich dort kurz anhören, welche Tonfolge die Kinder spielen. Dabei besprechen wir, ob Töne sich höher oder tiefer anhören, fragen nach, woran das liegt, ...
Nach einer Testphase kommen die Kinder im Stuhlkreis zusammen. Die Gläser mit Stiel werden vorsichtig auf einen Tisch in der Mitte gestellt. Zwei Personen führen vor, wie sie Geräusche mit nassem Finger machen können. Wir hören genau hin. Hören sich alle Glasrandgeräusche gleich an? Sind manche Töne anders? Warum? Hört der Ton genau dann auf, wenn ich aufhöre zu reiben? Oder kann ich den Ton noch länger hören?
Jede Band spielt eine kleine Komposition vor. Fragen dazu stellen, Stichpunkte aufschreiben. Es kann auch eine Tonaufnahme im Forum gemacht werden, während die Band spielt.
Je nach Zeitrahmen für den Kurs, Alter und Vorkenntnissen der Schüler*innen kann dies eine kürzere oder längere Phase sein. Wenn gewünscht, kann eine Komposition auf Papier gebracht werden. Oder es werden Absprachen getroffen und überlegt, wie Zeichen vereinbart werden.